Da man das Pseudo-Motorrad mit den vier Rädern längst nicht mehr nur am Strand findet, haben einige Versicherungen auf seine zunehmende Beliebtheit reagiert und bieten eine speziell auf die Bedürfnisse des ungewöhnlichen Fahrzeugs zugeschnittene Quad-Versicherung an.
Nicht zu Unrecht, denn obwohl das Quad nicht selten unter einer herkömmlichen Kfz-Haftpflichtversicherung und eventuell zusätzlicher Kfz-Teilkasko-Versicherung oder Kfz-Vollkasko-Versicherung läuft, handelt es sich nun einmal nicht um ein Auto. Und das sollte man bei der Wahl der Versicherung beachten.
Besonderheiten der Quad-Versicherung
Quads gehören ihrem eigentlichen Verwendungszweck nach zu den Fahrzeugen, die eher in der Freizeit genutzt werden. Daraus ergeben sich in letzter Konsequenz meist auch Unterschiede in der Laufzeit. Im Vergleich zum PKW sowie einschränkend Motorrädern oder Mofas wird der Versicherte das Quad vorwiegend in den warmen Monaten von Frühling bis Herbst bewegen und ansonsten nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Zudem dürfte das Quad in kaum einem Haushalt das Erstfahrzeug darstellen.
All diese Punkte wirken sich positiv auf die Beiträge zur Quad-Versicherung aus, denn je weniger ein Fahrzeug in Gebrauch ist, desto niedriger gestaltet sich das Unfallrisiko und desto entgegenkommender kann die Versicherung die Beitragshöhe bemessen.
Sinn und Deckung einer Quad-Versicherung
Bei einer Quad-Versicherung spielt die Verwendung des Fahrzeugs die zentrale Rolle, denn nicht jedes Quad kann automatisch darüber versichert werden. Entscheidendes Kriterium bildet der Einsatzrahmen. Wird das Quad hauptsächlich als privates Fortbewegungsmittel genutzt, ist eine Quad-Versicherung die ideale und vermutlich finanziell attraktivste Lösung. Kommt das Quad dagegen manchmal oder sogar häufig im Motorsport zum Einsatz, spricht dies eindeutig gegen eine Quad-Versicherung. In diesem Fall muss stattdessen eine Motorsport-Versicherung abgeschlossen werden.
An dieser und ähnlichen Fragen orientiert sich parallel dazu auch die Beitragshöhe. Während die rein private Quad-Versicherung je nach Selbstbeteiligung und persönlichen Voraussetzungen verhältnismäßig niedrige Beiträge aufweist, kann die Motorsport-Versicherung abhängig von Häufigkeit und Art der Veranstaltung durchaus in kostenintensive Höhen schießen.
